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Mai 2026
Treffpunkt
Ich freue mich schon jetzt sehr auf die kommenden Begegnungen im Herbst. Gerne mache ich auf zwei wunderbare Projekte aufmerksam: Das Geburtshaus Delphys in Zürich bietet neu Themenabende an und das Netzwerk für Hochsensibilität in Bern einen Impulsnachmittag.
Zürich
01.09.2026: Hochsensible Mütter
06.10.2026: Hochsensibilität in der Familie
10.11.2026: Übergänge für feinfühlige Kinder
https://www.delphys.ch/veranstaltungen.html
Bern
Hochsensible Kinder und Jugendliche: sehen, verstehen & stärken.
Am 14. November 2026 öffnet das Netzwerk für Hochsensibilität in Bern einen Raum, um die vielen Facetten der Hochsensibilität gemeinsam zu erkunden.
https://www.netzwerk-hsp.ch/hsp-tagung-2026/
Anmeldungen gerne über die jeweilige Website
Kontakt
Die Tage werden länger, die Begegnungen mehr …
Warum fühlen sich hochsensitive Menschen nach Treffen oft müde, erschöpft, überflutet und doch leer?
Die Wahrnehmung: Dein Nervensystem ist weit offen. Du nimmst überdurchschnittlich viele Details, Stimmungen und Feinheiten wahr.
Die Verarbeitung: Dein Gehirn arbeitet auf Hochtouren, die Informationen und Eindrücke werden besonders tief verarbeitet.
Das Mitgefühl/die Spiegelneuronen: Du spürst die Gefühle anderer Menschen so deutlich wie deine eigenen, was dich tief mit deinem Gegenüber verbindet. Je nachdem, lässt es dich auch die Lasten des Gegenübers stärker spüren und mittragen.
Der Anspruch: Dein Inneres sucht nach Echtheit und Sinn. Oberflächliches Geplauder kostet oft Energie, während ehrliche und tiefe Gespräche, im individuell richtigen Mass, nähren und stärken.
Stell Dir folgende Fragen:
Mit wem?
Wie oft?
Welche Form?
Wieviel Tiefe tut mir gut?
Wie fühle ich mich davor und danach?
Kommt mein Ja aus Freude oder Druck?
«Bewusste Hochsensitivität bedeutet deshalb nicht weniger Leben…sondern mehr Gespür für das, was dich in deiner Kraft lebendig hält und erfüllt.»
Körper
Derselbe Weg, auf dem Begegnung dein Nervensystem manchmal überflutet, ist auch der Weg, auf dem stimmige Verbundenheit am tiefsten in dir ankommt und dich nachhaltig nährt.
Raum
Wenn du spürst, dass dir die Energien bei einem Treffen oder Anlass zu nahe kommen, aktiviere deine persönliche Grenze.
Stell dir vor, du schaffst einen spürbaren, gesunden
Abstand um dich herum.
Die Basis: Drücke deine Fersen fest in den Boden. Spüre die Kraft, die dich sicher an deinem Platz hält.
Die Hülle: Nimm deine Haut als festen, schützenden Mantel wahr.
Der Raum: Stell dir einen klaren Bereich vor, der dich wie eine Blase etwa eine Armlänge weit umhüllt.
Der Filter: Alles, was von außen kommt, landet erst an der Grenze dieser Blase. Du entscheidest ganz in Ruhe: Was gehört zu mir und was bleibt draussen.
In diesem Raum bist du sicher. Du bleibst in Verbindung und ruhst in deiner eigenen Energie.
«Wenn ein Treffen stimmig ist, echte Verbindung entsteht und genug Raum für das eigene Empfinden bleibt, fühlt sich das leicht, lebendig und tief nährend an.»
Zum Abschluss
«Die Wurzel der Gemeinschaft liegt im Bei-sich-Sein. Die Frucht der Ruhe ist das wirkungsvolle Handeln.»
Rückzug ist kein Defizit, sondern der nährende Boden für alles, was du in die Welt bringst.
Herzlich, Natascha Lechner
Februar 2026
Zeit
Die Zeit als Lebensdimension birgt weit mehr als reines Zeitmanagement. Sie vereint Vergangenheit und Zukunft zum Hier und Jetzt – der Gegenwart.
Im Coaching ist dies der erste Schritt: Ganz im Moment ankommen.
Oft ist das gar nicht so leicht. Unsere Gedanken ziehen den Körper mit in die Vergangenheit oder die Zukunft; wir spüren heute den Stress von gestern oder die Sorgen um morgen. Während unsere Gedanken wandern, ist die bewusste körperliche Empfindung unser Anker. Er holt uns verlässlich in die Gegenwart, sobald wir lernen, dem Körper zuzuhören.
Körper
Warum arbeite ich körperorientiert?
Es ist meine tiefe Überzeugung und Erfahrung, dass wir Lösungen, weitere Schritte und die damit verbundene Klarheit erst dann nachhaltig integrieren, wenn wir sie neben dem Denken im Körper spüren. Während der Kopf schnell versteht oder an seine Grenzen stösst, braucht der Körper seine eigene Zeit, um Veränderung wirklich zu „begreifen“. Gerade hochsensible Personen (HSP) profitieren überdurchschnittlich von diesem Zugang, auch weil sie Reize tiefer verarbeiten. Ich nutze die Verbindung zum Körper, um eine Präsenz zu schaffen, in der dein Körper Antworten geben kann.
Eugene Gendlin beschrieb diesen Moment so:
„Was? Dieses schwache, unbefriedigende, vage, unklare Gefühl? Soll daraus etwas werden? Ja, genau das ist es. Sie befinden sich am rechten Ort.“
— Eugene Gendlin
Wenn wir diesem körperlichen Erleben Raum geben, zeigt sich die Lösung oder der nächste Schritt zu ihrer Zeit – vielleicht gerade in diesem Moment oder erst später. Es taucht ein neuer Gedanke, ein Bild oder die nötige Inspiration auf. Ein Weg, der sich logisch und vor allem stimmig anfühlt.
Ein Impuls für dich & deinen Alltag
(Inspiriert durch Ryunosuke Koike & IKP)
Wenn der „Lärm“ in dir oder um dich herum zu laut wird, übe die reine Empfindung: Lege eine Hand flach auf deinen Brustkorb oder Bauch. Versuche nicht, die „Angst“ oder den „Stress“ zu spüren – sondern nur die physische Empfindung: die Wärme deiner Handfläche, den leichten Druck auf den Stoff deines Kleides, das sanfte Heben und Senken. Wenn du dich nur auf die reine Berührung konzentrierst, verstummen die bewertenden Gedanken und du kehrst zurück in die stille Klarheit deines Körpers.
… viel Freude beim Üben!
Herzlich, Natascha Lechner
August 2025
Webinar „Im Gespräch mit Expertinnen zum Thema Hochsensibilität und Kinder“ am 20.8.25 um 20.00 Uhr.
Webinar „Im Gespräch mit Expertinnen zum Thema Hochsensibilität und Kinder“ am Mittwoch 20.8. um 20.00 Uhr. Im Netzwerk ist spürbar, dass hochsensible Kinder ein grosses Thema ist, das viele Fragen aufwirft: Ist mein Kind hochsensibel?
Wie kann ich mein hochsensibles Kind gut unterstützen? Martin Bertsch moderiert ein weiteres Webinar, diesmal mit Expertinnen der Fachgruppe „Kind und Familie / Kind und Schule“ des Netzwerkes Hochsensibilität. In diesem Webinar gehen wir diesen ganz praktischen Fragen nach. Wie immer wird es an diesem Abend viel Zeit geben, um auf Fragen der Webinar-Teilnehmenden einzugehen: eine tolle Gelegenheit für Eltern, LehrerInnen oder Interessierte, sich wichtiges Know-How einzuholen.
Netzwerk HSP
Website: https://www.netzwerk-hsp.ch
Anmeldung: https://www.netzwerk-hsp.ch/anmeldung
Zeit
Die Zeit als Lebensdimension birgt weit mehr als reines Zeitmanagement. Sie vereint Vergangenheit und Zukunft zum Hier und Jetzt – der Gegenwart.
Im Coaching ist dies der erste Schritt: Ganz im Moment ankommen.
Oft ist das gar nicht so leicht. Unsere Gedanken ziehen den Körper mit in die Vergangenheit oder die Zukunft; wir spüren heute den Stress von gestern oder die Sorgen um morgen. Während unsere Gedanken wandern, ist die bewusste körperliche Empfindung unser Anker. Er holt uns verlässlich in die Gegenwart, sobald wir lernen, dem Körper zuzuhören.
Körper
Warum arbeite ich körperorientiert?
Es ist meine tiefe Überzeugung und Erfahrung, dass wir Lösungen, weitere Schritte und die damit verbundene Klarheit erst dann nachhaltig integrieren, wenn wir sie neben dem Denken im Körper spüren. Während der Kopf schnell versteht oder an seine Grenzen stösst, braucht der Körper seine eigene Zeit, um Veränderung wirklich zu „begreifen“. Gerade hochsensible Personen (HSP) profitieren überdurchschnittlich von diesem Zugang, auch weil sie Reize tiefer verarbeiten. Ich nutze die Verbindung zum Körper, um eine Präsenz zu schaffen, in der dein Körper Antworten geben kann.
Eugene Gendlin beschrieb diesen Moment so:
„Was? Dieses schwache, unbefriedigende, vage, unklare Gefühl? Soll daraus etwas werden? Ja, genau das ist es. Sie befinden sich am rechten Ort.“
— Eugene Gendlin
Wenn wir diesem körperlichen Erleben Raum geben, zeigt sich die Lösung oder der nächste Schritt zu ihrer Zeit – vielleicht gerade in diesem Moment oder erst später. Es taucht ein neuer Gedanke, ein Bild oder die nötige Inspiration auf. Ein Weg, der sich logisch und vor allem stimmig anfühlt.
Ein Impuls für dich & deinen Alltag
(Inspiriert durch Ryunosuke Koike & IKP)
Wenn der „Lärm“ in dir oder um dich herum zu laut wird, übe die reine Empfindung: Lege eine Hand flach auf deinen Brustkorb oder Bauch. Versuche nicht, die „Angst“ oder den „Stress“ zu spüren – sondern nur die physische Empfindung: die Wärme deiner Handfläche, den leichten Druck auf den Stoff deines Kleides, das sanfte Heben und Senken. Wenn du dich nur auf die reine Berührung konzentrierst, verstummen die bewertenden Gedanken und du kehrst zurück in die stille Klarheit deines Körpers.
… viel Freude beim Üben!
Herzlich, Natascha Lechner
August 2025
Webinar „Im Gespräch mit Expertinnen zum Thema Hochsensibilität und Kinder“ am 20.8.25 um 20.00 Uhr.
Webinar „Im Gespräch mit Expertinnen zum Thema Hochsensibilität und Kinder“ am Mittwoch 20.8. um 20.00 Uhr. Im Netzwerk ist spürbar, dass hochsensible Kinder ein grosses Thema ist, das viele Fragen aufwirft: Ist mein Kind hochsensibel?
Wie kann ich mein hochsensibles Kind gut unterstützen? Martin Bertsch moderiert ein weiteres Webinar, diesmal mit Expertinnen der Fachgruppe „Kind und Familie / Kind und Schule“ des Netzwerkes Hochsensibilität. In diesem Webinar gehen wir diesen ganz praktischen Fragen nach. Wie immer wird es an diesem Abend viel Zeit geben, um auf Fragen der Webinar-Teilnehmenden einzugehen: eine tolle Gelegenheit für Eltern, LehrerInnen oder Interessierte, sich wichtiges Know-How einzuholen.
Netzwerk HSP
Website: https://www.netzwerk-hsp.ch
Anmeldung: https://www.netzwerk-hsp.ch/anmeldung
Juli 2025
Unsere 6 Lebensdimensionen nach IKP:
Wo befindest du dich gerade?
Die psychische Lebensdimension umfasst psychologische Aspekte wie realistisches Denken, Einstellungen, Selbstbezug sowie die verschiedenen Bewusstseinsformen (bewusste und unbewusste Anteile).
Die körperliche Lebensdimension beinhaltet u. a. Beweglichkeit, Haltung und Ausdruck.
Die soziale Lebensdimension umfasst soziale Aktivitäten in der Gesellschaft wie z. B. Familie, in Beziehungen, Beruf etc.
Die spirituell-sinnstiftende Lebensdimension befasst sich mit Sinnfragen (Philosophie, Religion, Meditation usw.)
Der Raum als Lebensdimension entspricht dem Bewusstsein bezüglich räumlichen Erfahrungen und der Ökologie.
Die Zeit als Lebensdimension birgt das Zeitmanagement und vereinigt Vergangenheit und Zukunft zum Hier und Jetzt.
(Dr. Yvonne Maurer)

Veranstaltung Juni 2025

